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Photocircle

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Arsenfreies Trinkwasser – ein Projekt von MADE IN BANGLADESH e.V.

Künstlerin: Maria Spyropoulou | Aufnahmeort: Turkmenistan | Versand DE inkl.

Projektziele:

Mit den gesammelten Erlösen kann neben den Materialkosten für den Bau eines Brunnens auch ein angemessener Lohn für die Arbeiter der lokalen Unternehmen bezahlt werden. Ebenfalls enthalten sind die Reise- und Verpflegungskosten der Studenten, die bestehende Brunnen auf Arsenverseuchung hin untersuchen.

Projektdetails:

Im Gangesdelta von Bangladesch sind die oberen Grundwasservorkommen zu großem Teil mit Arsen verseucht. Es handelt sich hierbei um natürliche Arsenvorkommen im Boden und nicht durch ein von Menschen verursachtes Problem. Da die meisten Brunnen ab den 70er Jahren unwissentlich nicht ausreichend tief gebohrt wurden, schätzt die WHO das es heute zwischen 35 bis 70 Millionen chronisch vergiftete Menschen in Bangladesch gibt. Eine chronische Arsenvergiftung (Arseniosis) zerfrisst zuerst die Haut, kann im Verlauf zu verschiedenen Tumoren führen und schließlich auch zum Tod.

Das Problem von arsenverseuchtem Grundwasser kann umgangen werden, indem Brunnen mindestens 90 Meter tief gebohrt werden. Hier befinden sich tiefere Grundwasservorkommen, welche nicht mit Arsen kontaminiert sind. Zusammen mit dem renommierten Professor Dr. Kazi Matin Ahmed (University of Dhaka) und seinen Studenten hat MADE IN BANGLADESH e.V. eine Kollaboration ins Leben gerufen: Auf Grundlage wissenschaftlicher Daten und Analysen untersuchen Dr. Kazi Matin Ahmed und seine Studenten bereits bestehende Brunnen im ländlichen Raum. Fördert ein Brunnen sauberes Trinkwasser, wird dieser grün markiert. Fördert ein Brunnen jedoch arsenverseuchtes Wasser, wird dieser rot markiert und zeitnah durch einen neuen Tiefbrunnen ersetzt.

Die Organisation übernimmt die anfallenden Kosten für den Bau dieser Tiefbrunnen. Die Brunnen werden an zentralen Plätzen im Dorf gebaut, sodass möglichst viele Menschen Zugang dazu haben. Die Bauarbeiten werden von Dr. Kazi Matin Ahmed organisiert und von lokalen Unternehmen ausgeführt. Anschließend testen die Studenten die neuen Tiefbrunnen auf eine ordnungsgemäße Installation. Die Kosten für einen Tiefbrunnen betragen im Mittel 1.000 €. Diese Kosten enthalten neben den Materialkosten für den eigentlichen Brunnen auch einen angemessenen Lohn für die Arbeiter der lokalen Unternehmen. Ebenfalls enthalten sind Reise- und Verpflegungskosten der Studenten. Die Studenten bekommen für ihre Arbeit keinen Lohn, weder vom Verein noch von der Universität. Ihre Arbeit geschieht im Rahmen ihres Studiums und die gewonnen wissenschaftlichen Erkenntnisse fließen in die Fakultät der Geologie mit ein.

Über Photocircle:

Wofür steht eigentlich der „circle“ in Photocircle? Nichts leichter als das: Für ein außergewöhnliches Foto braucht man einen guten Fotografen, den richtigen Moment und vor allem – ein besonderes Motiv. Da liegt es doch auf der Hand, dass auch das Motiv etwas von den Bildverkäufen haben sollte. Oder? Photocircle findet: auf jeden Fall!

Deshalb unterstützen Photocircle und seine Künstler für jeden Kunstdruck, der bestellt wird, ein humanitäres oder Entwicklungsprojekt in der Region, in der das jeweilige Bild entstanden ist, mit bis zu 50% des Erlöses. So gibt Photocircle den Menschen und Ländern etwas zurück, die die Bilder zu etwas Einzigartigem machen. Dasselbe Prinzip gilt auch für Illustrationen: In der Region, in der ein Kunstwerk entstanden ist, unterstützt Photocircle Projekte, die den Communities vor Ort zugutekommen. Und da sowohl die Künstler als auch Photocircle selbst auf einen Teil des Erlöses verzichten, können den Kunden trotz des hohen Spendenanteils sehr gute Preise geboten werden. Der Kreis schließt sich – Photocircle.

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